{"id":3413,"date":"2023-11-27T18:16:29","date_gmt":"2023-11-27T17:16:29","guid":{"rendered":"https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/?post_type=forest&#038;p=3413"},"modified":"2023-11-27T19:23:22","modified_gmt":"2023-11-27T18:23:22","slug":"ich-waere-gern-in-japan-aufgewachsen","status":"publish","type":"forest","link":"https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/de\/forest\/leben\/3413\/","title":{"rendered":"Ich w\u00e4re gern in Japan aufgewachsen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-3398 alignleft\" src=\"https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/sakura--338x225.jpg\" alt=\"\" width=\"287\" height=\"191\" \/><\/p>\n<h3><span style=\"color: #333399;\"><strong><span style=\"color: #ffcc00;\"><span style=\"color: #008000;\"><span style=\"color: #ff99cc;\">\u25a0 <\/span><\/span><span style=\"color: #008000;\">Denke ich an Japan [\u65e5\u672c], \u2026<\/span><\/span><\/strong><\/span><\/h3>\n<p>\u2026 empfinde ich einen s\u00fc\u00dfen Schmerz. \u201eS\u00fc\u00df\u201c, weil dies meine erste Assoziation zu Japan ist \u2013 so vieles in Japan ist entz\u00fcckend, also \u201ekawaii\u201c [\u304b\u308f\u3044\u3044]! Und \u201eSchmerz\u201c, weil Japan ein wunder Punkt meiner Biografie ist, denn ich habe den Eindruck, nicht gen\u00fcgend aus dieser mir gegebenen Chance gemacht zu haben. Ich will erkl\u00e4ren, wie es zu dieser ambivalenten Wahrnehmung gekommen ist.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #333399;\"><strong><span style=\"color: #ffcc00;\"><span style=\"color: #008000;\"><span style=\"color: #ff99cc;\">\u25a0 <\/span>Kindheit auf dem Lande<\/span><\/span><\/strong><\/span><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3414 alignleft\" src=\"https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/childhood-photo-with-her-pet-dog-338x286.jpeg\" alt=\"\" width=\"274\" height=\"232\" \/>Ich wurde 1975 als Tochter und einziges Kind einer Japanerin und eines Deutschen in Neuwied am Rhein geboren und wuchs in einem kleinen Dorf im Westerwald auf. Soweit ich mich erinnern kann, waren wir, meine Mutter und ich, die einzigen Menschen mit Migrationshintergrund [\u5916\u56fd\u4eba] in diesem ein paar Hundert Seelen beheimatenden Ort. Man muss sich keine Ausl\u00e4nderfeindlichkeit vorstellen, aber Fremde und Fremdes, so schien es mir zumindest als kleines M\u00e4dchen, wurden in den 1980er Jahren \u2013 also weit bevor das Internet auch der Landbev\u00f6lkerung die Welt nahebrachte \u2013 durchaus mit einigem Argwohn betrachtet. Nicht alle Kinder wollten mit mir spielen, und schon fr\u00fch hatte ich das Gef\u00fchl, dass manche Ablehnung durch Gleichaltrige auf Unsicherheit und Misstrauen ihrer Eltern beruhte.<\/p>\n<p>Nicht \u201anormal\u2018 (im Sinne von: unhinterfragt zugeh\u00f6rig) zu sein, war verst\u00f6rend und tat weh \u2013 und es versetzte mich auch in eine dilemmatische Lage, weil ich meine Mutter [\u304a\u304b\u3042\u3055\u3093] sehr liebte. Mit ihr reiste ich von klein an etwa einmal j\u00e4hrlich nach Japan, um meine Gro\u00dfmutter [\u304a\u3070\u3042\u3061\u3083\u3093] in Tokyo zu besuchen. Dort fiel ich zwar als etwas Andersaussehende auf, f\u00fchlte mich aber nicht scheel be\u00e4ugt, sondern allenfalls neugierig gemustert.<\/p>\n<p>Nicht \u201anormal\u2018 zu sein, erschwerte zudem die Entwicklung einer gefestigten bikulturellen, n\u00e4mlich deutsch-japanischen Identit\u00e4t. Mit Blick auf meine Kindheit und Jugend erinnere ich mich in diesem Zusammenhang an nur zwei Erlebnisse, die sich f\u00fcr mich anf\u00fchlten, als sei ich \u201azu Hause\u2018 angekommen: Einmal war ich als etwa 16-J\u00e4hrige f\u00fcr einen Tag zu Gast an der Deutschen Schule in Tokyo und stellte erstaunt und regelrecht begl\u00fcckt fest, dass diese von sehr vielen Deutsch-Japaner:innen besucht wurde \u2013 und dass wir uns \u00e4u\u00dferlich auf mir bis dahin v\u00f6llig unbekannte Weise \u00e4hnelten. Die zweite \u201aHeimaterfahrung\u2018 hatte ich in einer japanischen Sprachschule in Bonn (hoshuukoo). Diese besuchte ich als Teenager f\u00fcr eine Weile einmal w\u00f6chentlich nachmittags, weil wir zu Hause nahezu ausschlie\u00dflich Deutsch sprachen, da mein Vater bedauerlicherweise nie Japanisch gelernt hatte, was wiederum auch damit zusammenhing, dass meine Mutter als Dolmetscherin und \u00dcbersetzerin sehr gut Deutsch spricht. Auch in Bonn traf ich auf andere Halbjapaner:innen [\u65e5\u672c\u4eba\u3068\u306e\u30cf\u30fc\u30d5] und erfuhr durch diese Begegnungen, dass man auch ganz anders \u2013 wesentlich entspannter und selbstsicherer als ich \u2013 aufwachsen konnte. Ich fing sp\u00e4testens zu diesem Zeitpunkt an, mich nach einem gro\u00dfst\u00e4dtischen Leben zu sehnen.<\/p>\n<p>In der Retrospektive muss ich mir eingestehen, dass es w\u00e4hrend meiner Kindheit und Jugend ein paar Jahre gab, in denen ich mir insgeheim w\u00fcnschte, \u201aganz deutsch\u2018 zu sein. Das reichte so weit, dass ich mir beispielsweise als Zw\u00f6lf- oder Dreizehnj\u00e4hrige ein portables Kassettenabspielger\u00e4t von TELEFUNKEN (anstelle des schon damals viel angesagteren Walkmans von SONY) w\u00fcnschte. Und ich mochte Schweden, weil ich annahm, das mache mich zu einer \u201arichtigeren Deutschen\u2018. Heute besch\u00e4men mich diese Erinnerungen.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #333399;\"><strong><span style=\"color: #ffcc00;\"><span style=\"color: #008000;\"><span style=\"color: #ff99cc;\">\u25a0 <\/span>Warum ich unbedingt in eine multikulturelle Gro\u00dfstadt wollte \u2013 und Sozialwissenschaft statt Japanologie studierte<\/span><\/span><\/strong><\/span><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-3418 alignright\" src=\"https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/with-her-new-pet-dog-scaled-e1700480506481-338x595.jpeg\" alt=\"\" width=\"186\" height=\"327\" srcset=\"https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/with-her-new-pet-dog-scaled-e1700480506481-338x595.jpeg 338w, https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/with-her-new-pet-dog-scaled-e1700480506481-480x845.jpeg 480w, https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/with-her-new-pet-dog-scaled-e1700480506481-582x1024.jpeg 582w, https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/with-her-new-pet-dog-scaled-e1700480506481-768x1352.jpeg 768w, https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/with-her-new-pet-dog-scaled-e1700480506481-872x1536.jpeg 872w, https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/with-her-new-pet-dog-scaled-e1700480506481-320x563.jpeg 320w, https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/with-her-new-pet-dog-scaled-e1700480506481-800x1408.jpeg 800w, https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/with-her-new-pet-dog-scaled-e1700480506481.jpeg 998w\" sizes=\"auto, (max-width: 186px) 100vw, 186px\" \/>Es erforderte noch einige Jahre des Durchhalteverm\u00f6gens und Bed\u00fcrfnisaufschubs, bis ich 1996 zum Studium vom Westerwald nach Bochum ging. (Hand aufs Herz: Es kam einer Flucht gleich!) Dass meine Studienortwahl auf Bochum fiel, lag zum einen daran, dass Herbert Gr\u00f6nemeyer seit 1984, dem Erscheinungsjahr seines Albums \u201e4630 Bochum\u201c, mein Lieblingss\u00e4nger war; zum anderen hatte ich Bochum durch eine Reihe von Besuchen als multikulturelle Gro\u00dfstadt kennengelernt. Tats\u00e4chlich wurden Bochum und die Ruhr-Universit\u00e4t zu jenem Soziotop f\u00fcr mich, das ich mir so lange herbeigew\u00fcnscht hatte: Ich genoss es als Anfang Zwanzigj\u00e4hrige sehr, von der Ruhr-Uni durch das Uni-Center zu meinem Wohnheim zu schlendern \u2013 und niemand schaute mich komisch an! Hier in Bochum, wo ich bis heute mit meinem Mann und unserer Bearded Collie H\u00fcndin lebe, stimmt, was mein Gef\u00fchl der akzeptierten Zugeh\u00f6rigkeit betrifft, alles.<\/p>\n<p>Meiner Mutter h\u00e4tte ich zweifellos eine gro\u00dfe Freude bereitet, wenn ich Japanologie studiert h\u00e4tte, doch meine Wahl fiel auf das Studienfach Sozialwissenschaft: Insbesondere die zu diesem Studium z\u00e4hlende Teildisziplin Soziologie, der ich beruflich bis in die Gegenwart eng verbunden bin, stattete mich mit dem Wissen aus, das mich nachtr\u00e4glich verstehen lie\u00df, worunter ich als Kind und Jugendliche auf dem Land so gelitten hatte.<\/p>\n<p>Auf das Diplom folgten Promotion (auch in Bochum) und Habilitation (in Bremen), und aus heutiger Sicht stelle ich fest: Mein Leben als Deutsch-Japanerin f\u00fchlte sich immer \u201astimmiger\u2018 an: In zunehmendem Ma\u00df traf ich auf international aufgeschlossene Menschen, und je \u00e4lter ich wurde, desto identit\u00e4tsgefestigter wurde ich. Heute stelle ich \u00fcberhaupt nicht mehr in Frage, Deutsch-Japanerin zu sein.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #333399;\"><strong><span style=\"color: #ffcc00;\"><span style=\"color: #008000;\"><span style=\"color: #ff99cc;\">\u25a0 <span style=\"color: #008000;\">Warum ich nicht mit einem Brasilianer zusammenbleiben konnte<\/span><\/span><\/span><\/span><\/strong><\/span><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3423 alignleft\" src=\"https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Texas-Marathon-Training-Team-scaled-e1700482147912.jpeg\" alt=\"\" width=\"344\" height=\"229\" \/>Bevor ich Anfang der 2000er Jahre mit meinem Mann zusammenkam, war ich f\u00fcr ein knappes Jahr mit einem Brasilianer liiert; wir hatten uns w\u00e4hrend eines Auslandsstudienjahres an der University of Texas at Austin kennengelernt. Er gefiel meinen Eltern sehr gut, und meine Mutter begann sich bereits auszumalen, wie es w\u00e4re, wenn ich nach meinem Studienabschluss zu meinem Freund nach Brasilien ziehen w\u00fcrde. Diese praktizierte Weltoffenheit h\u00e4tte ihr zugesagt, denn immerhin hatte ja auch sie Anfang der 1970er Jahre Japan mutig und entschlossen verlassen und mit ihrem Mann in Deutschland tiefe Wurzeln geschlagen.<\/p>\n<p>Nicht nur kam meinem brasilianischen Freund und mir mein sp\u00e4terer Mann dazwischen \u2013 ich sp\u00fcrte auch, dass ich als Deutsch-Japanerin mental nicht zu diesem Schritt in der Lage gewesen war: eine dritte Kultur in mein Leben zu integrieren, mithin echte Plurikulturalit\u00e4t zu leben. Es war mir wichtig, die erworbene Stabilit\u00e4t, die in mein Leben erst mit Mitte zwanzig Einzug gehalten hatte, nicht zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #333399;\"><strong><span style=\"color: #ffcc00;\"><span style=\"color: #008000;\"><span style=\"color: #ff99cc;\">\u25a0 <span style=\"color: #008000;\">Was ich mir f\u00fcr ein n\u00e4chstes Leben w\u00fcnsche<\/span><\/span><\/span><\/span><\/strong><\/span><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3416 alignright\" src=\"https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/on-the-Mt.-Takao-2017-scaled-e1700480347168-338x537.jpeg\" alt=\"\" width=\"216\" height=\"343\" srcset=\"https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/on-the-Mt.-Takao-2017-scaled-e1700480347168-338x537.jpeg 338w, https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/on-the-Mt.-Takao-2017-scaled-e1700480347168-480x762.jpeg 480w, https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/on-the-Mt.-Takao-2017-scaled-e1700480347168-768x1220.jpeg 768w, https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/on-the-Mt.-Takao-2017-scaled-e1700480347168-645x1024.jpeg 645w, https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/on-the-Mt.-Takao-2017-scaled-e1700480347168-967x1536.jpeg 967w, https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/on-the-Mt.-Takao-2017-scaled-e1700480347168-320x508.jpeg 320w, https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/on-the-Mt.-Takao-2017-scaled-e1700480347168-800x1271.jpeg 800w, https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/on-the-Mt.-Takao-2017-scaled-e1700480347168.jpeg 998w\" sizes=\"auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/>Mit Ende vierzig f\u00fchle mich als Deutsch-Japanerin in Deutschland nun l\u00e4ngst zu Hause und wohl. Nichtsdestotrotz begleitet mich bis heute der eingangs bereits erw\u00e4hnte Eindruck, nicht gen\u00fcgend aus der Verbindung zum Heimatland meiner Mutter gemacht zu haben. Sollte ich einen Wunsch frei haben f\u00fcr ein n\u00e4chstes Leben, w\u00fcrde ich darum bitten, entweder als Japanese-American in einer so liberalen Stadt wie Austin, Texas oder als Deutsch-Japanerin in Japan aufzuwachsen. . .<\/p>\n<p>Allerdings: Es bedarf keiner fortgeschrittenen Kenntnisse als Soziologin, um zu registrieren, dass sich die Zeiten fundamental gewandelt haben. Andersaussehende sind in einer Gesellschaft, in der rund ein Viertel der Menschen einen Migrationshintergrund hat, keine Seltenheit mehr, und auch das Internet trug ma\u00dfgeblich dazu bei, dass die Welt n\u00e4her zusammenger\u00fcckt ist. Ich denke, Kindheit und Jugend als Deutsch-Japaner:in verlaufen heute \u2013 selbst auf dem Land \u2013 anders als vor 40 Jahren. Und das ist zu begr\u00fc\u00dfen!<\/p>\n<h5 class=\"EnlighterJSRAW\" style=\"text-align: right;\" data-enlighter-language=\"raw\">(Die <a href=\"https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/forest\/live\/3393\/\">Japanische Fassung<\/a> ist von der Redaktion \u00fcbersetzt.)<\/h5>\n<p style=\"text-align: center;\">\ud83c\udf38\u3000\ud83c\udf38\u3000\ud83c\udf38\u3000\ud83c\udf38\u3000\ud83c\udf38<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-3396 alignleft\" src=\"https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Profile-Nadine-Schoneck-Voss-338x538.jpg\" alt=\"\" width=\"149\" height=\"237\" srcset=\"https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Profile-Nadine-Schoneck-Voss-338x538.jpg 338w, https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Profile-Nadine-Schoneck-Voss-320x509.jpg 320w, https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Profile-Nadine-Schoneck-Voss.jpg 377w\" sizes=\"auto, (max-width: 149px) 100vw, 149px\" \/>Nadine Sch\u00f6neck-Vo\u00df <\/strong><\/p>\n<p>lebt in Bochum. Sie ist Professorin f\u00fcr Soziologie und Empirische Sozialforschung an der Hochschule Niederrhein. Zu ihren Forschungsschwerpunkten z\u00e4hlen die Ungleichheits- und Wohlfahrtsstaatsforschung, Zeit und Work\/Life-Balance sowie beruflich motivierte r\u00e4umliche Mobilit\u00e4t im Zusammenhang mit sozialer Mobilit\u00e4t. Gegenw\u00e4rtig schreibt sie an einer Monografie zur Entstehung und Unvermeidbarkeit von Ungleichheit. Weitere Informationen finden sich unter <a href=\"http:\/\/www.nadine-schoeneck.de\">www.nadine-schoeneck.de<\/a>. Im Privaten gilt ihre Leidenschaft dem Zusammenleben mit ihrem Mann und der gemeinsamen Bearded Collie H\u00fcndin, dem Sport (Laufen, Schwimmen, Krafttraining) und Automobilen.<\/p>\n<h4><span style=\"color: #008000;\"><strong>\u3010die drei Fragen\u3011<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>\u00a0(a) Welches ist Ihr japanisches Lieblingswort, -ausdruck oder -zeichen (z. B. Kanji)?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>nukunuku \uff3b\u306c\u304f\u306c\u304f\uff3d<\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>(b) Dinge, die Sie nicht m\u00f6gen oder \u00fcber die Sie sich freuen, wenn man sie in Japan (wenn Sie nach Japan fliegen\/zur\u00fcckkehren) zu Ihnen sagt.<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Ich mag es, wenn mich Japaner:innen \u2013 es sind zumeist Japaner \u2013 auf sch\u00f6ne Automobile aus Deutschland ansprechen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>(c) Wenn Sie &#8222;die japanische Sprache in Ihnen selbst\u201c mit einer Farbe, einer Form oder einem Wort ausdrucken w\u00fcrden, wie w\u00fcrden Sie sie sagen?<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<p>sakura no iro \uff3b\u685c\u306e\u8272\u3000Kirschbl\u00fctenfarbe\uff3d<\/p>\n","protected":false},"featured_media":3399,"parent":0,"template":"","forest_theme":[55],"class_list":["post-3413","forest","type-forest","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","forest_theme-leben"],"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/de\/wp-json\/wp\/v2\/forest\/3413","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/de\/wp-json\/wp\/v2\/forest"}],"about":[{"href":"https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/forest"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3399"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3413"}],"wp:term":[{"taxonomy":"forest_theme","embeddable":true,"href":"https:\/\/tsunagu.jpf.go.jp\/de\/wp-json\/wp\/v2\/forest_theme?post=3413"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}